Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand
Irland 2017

	Charles Dickens: Der Mann, der Weihnachten erfand
Regie:
Bharat Nalluri
mit:
Dan Stevens, Christopher Plummer, Jonathan Pryce, Justin Edwards
FSK:
6
Spieldauer:
104 min.
 
Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ hat in vielfacher Ausführung bereits die Leinwände dieser Welt bereist. Doch es ist mindestens genauso spannend, zu entdecken, wie der britische Schriftsteller einst auf die Idee zu seinem Meisterstück kam. In diesem Jahr kommt genau diese Geschichte in die Kinos - als melancholischer Weihnachtsfilm für Erwachsene.
Mit 31 Jahren hat der Autor Charles Dickens (Dan Stevens) im Jahr 1843 alles erreicht. Das Feuilleton und die Leser lieben ihn für seinen bahnbrechenden Roman „Oliver Twist“, er wird durch die ganze Welt kutschiert und für sein Werk gefeiert. Drei Flops später sieht sich Dickens am gesellschaftlichen Abgrund. Er ist pleite und eine Schreibblockade verhindert, dass sich daran so schnell etwas ändert. Als er eines Tages durch Zufall einer Beerdigung beiwohnt, an dem kein einzelner Freund oder Verwandter des Verstorbenen anwesend ist, kommt er auf die Idee, ein Buch über Weihnachten als die Zeit des Miteinanders und des Zusammenrückens zu schreiben. Einen Protagonisten hat er in dem griesgrämigen Greis Ebenezer Scrootch (Christopher Plummer) schnell gefunden. Doch auf dem Weg zum Bestseller suchen ihn nicht bloß seine zunehmenden Geldsorgen und Streitereien mit seinem Vater heim, sondern auch längst zurückgelassen geglaubte Dämonen aus Charles‘ Kindheit…

Prädikat: wertvoll