Preisregen für 2016Preisregen für 2016:

Die Eifel-Film-Bühne ist auch für das Programm von 2016 ausgezeichnet worden.
Am 18. Oktober verlieh die Staatsministerin Dr. Monika Grütters uns den Preis für ein hervorragendes Filmprogram und für unser Kurzfilmprogramm 2016.
Am 03. November konnten wir im Kino Provinz80 in Enkenbach, das zu den Hauptpreisträgern gehört, den Preis für unser kulturelles Jahresfilmprogramm 2016 sowie für das Kinder-und Jugendprogramm und das Kurzfilmprogramm vom Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Prof. Dr. Konrad Wolf entgegennehmen.


Do, 21.12. KURZFILMTAG 2017, 19.00 UhrDo, 21.12. KURZFILMTAG 2017, 19.00 Uhr:

Der kürzeste Tag des Jahres mit kultigen Kurzfilmen der 'Kölner Gruppe'

Die Kölner kommen…

…nach Hillesheim angereist und präsentieren persönlich ihre preisgekrönten, besonders wertvollen und rheinisch lustigen Kurzfilmkomödien
Ein special-event und eine Erhellung der besonderen Art am dunkelsten Tag des Jahres!
Do, 21. Dezember 2017, 19 Uhr, Eifel-Film-Bühne, Aachener Str. 15
Zu Gast sind die Filmemacher und Darsteller Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler, Bernhard Marsch, Christos Dassios, Robert Nacken, Christian Mrasek, Jukka Schmidt, Rainer Knepperges sowie Dramaturgin und Regieassistentin Ulla Wätzig und Kostümbildnerin Elena Wegner

Programm: HALLELUJA
D 1995 - 11 Min. - 35mm/ DCP
Regie: Bernhard Marsch
Ein listiges Hippie-Pärchen will nach Poona und landet unverhofft in Hennef. UNDERGROUND ODYSSEY
D 2010 - 6 Min. - s/w - 35mm/ DCP
Regie: Christos Dassios, Robert Nacken, Uli Grohs
Zwei Kleinganoven auf dem Weg zur ihrem Auftrag und ihrem Wagen, in der längsten Tiefgarage Kölns und Europas: Eine wahre Odyssee. (Kurzfilmpreis in Gold/ goldene Lola 2010; FBW-Prädikat besonders wertvoll)
DER SERVANTILIST D 1996 - 15 Min. - 16mm/ Blu-Ray
Regie: Christian Mrasek & Jukka Schmidt
Ein Junge hat ein Problem: Er kann sich ausschließlich in Bedienungen verlieben.
WALDMEISTER D 2007 - 9 Min. - s/w - 35mm/ DCP
Regie: Markus Mischkowski & Kai Maria Steinkühler
Zwei Arbeitslose in einer ARGE-Maßnahme: Sie sollen die Kölner Grünanlagen und Wälder von Müll befreien. (Episode 6 des Kölner Westend-Zyklus)
Pause (mit Kölsch-Umtrunk und mitgebrachter Musik vom portablen Plattenteller)
ON AIR D 2015 - 21 Min. - DCP
Regie: Robert Nacken
Zwei Freunde beschließen, das WDR-Funkhaus zu kapern, um live & on air das Ende des kapitalistischen Systems auszurufen. (Kurzfilmpreis in Gold/ goldene Lola 2015; FBW-Prädikat: besonders wertvoll)
CAFÉ KONTAKT D 2013 - 11 Min. - DCP
Regie: Bernhard Marsch
Eine kleine Anekdote aus dem Köln der 90er: Suse und Sunny wollen zum Film, Lupo nach Hollywood. Im Café KONTAKT kreuzen sich ihre Wege.
DER WECHSEL D 2016 - 6 Min. - DCP Regie: Markus Mischkowski & Kai Maria Steinkühler
Ein entliehener 50 Euro-Schein wechselt die Besitzer und tilgt dabei alle Schulden: Ein Stummfilm aus der Kölner Altstadt.
(1. Preis NRW-Wettbewerb der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen 2017; FBW-Prädikat: besonders wertvoll)
TOUR EIFEL D 2000 - 10 Min. - 35mm
Regie: Rainer Knepperges & Christian Mrasek
Fünf Freunde fahren in die Eifel, um ein klärendes Gespräch zu führen (1. Preis Rüsselsheimer Kurzfilmtage 2001; FBW-Prädikat: besonders wertvoll)
Programmlänge: 89 Minuten
Pressestimmen:

"Wo die Münchner von Schwabinger Eisdielen, Flipperkneipen und Kinos ausgingen, suchen die Kölner ihr Glück auf der Straße und in der Ferne. Das Roadmovie ihr Genre: Manchmal entwickeln die Filme tatsächlich den flüchtigen Reiz eines Aufenthalts auf einer Autobahnraststätte im Nirgendwo. Die Kölner machen Urlaub im Kino und lassen dazu 'ne alte Platte laufen. Politisch sind sie in insofern, als sie den leer laufenden Modernisierungen des Neoliberalismus lakonisches Schluffitum und eine gute Portion Aussteigermentalität entgegensetzen."
Thomas Groh: Straßenglück. TAGESSPIEGEL, 14.09.2017
"Seit gut 25 Jahren gibt es in Köln eine Filmszene, die zu den schönsten und vitalsten in Deutschland zählt. In dieser Szene, die sich hauptsächlich um den schon legendären Filmclub 813 gebildet hat, aber auch schon manchen Studenten der Kunsthochschule für Medien beeinflusst hat, durchdringen sich wie einst bei der Nouvelle Vague alle Aspekte des Cineastentums. Man führt im Filmclub Filme vor, alte und neue. Man macht Entdeckungen in der Filmgeschichte, man redet und schreibt leidenschaftlich über Filme. Man dreht schließlich selbst Filme, kurze und lange voller Charme, Feeling und Lust am Kino. Die Mitglieder dieser lockeren Kölner Gruppe haben auch ganz eigene Vorbilder im deutschen Kino ausfindig gemacht: Klaus Lemke, Werner Enke, May Spils, Zbynek Brynych, Roger Fritz, die Schamonis, Marran Gosov, aber auch so unterschiedliche Filmemacher wie Frank Wisbar, Harun Farocki oder Siggi Götz gehören zu den Favoriten, die für ein anderes und oft unterschlagenes Kino stehen, für ein Kino auch der vertanen Chancen. Wie wäre es gewesen, wenn Edgar Reitz zusammen mit Alfred Vohrer einen Film gemacht hätte?"
Hans Schifferle: Cine-Desperados vom Rhein – Die Kölner Gruppe und ihr gelebtes Kino; Filmmuseum München, 05/ 2012
"Man muss die Untauglichkeit der Sprache bedauern, ein genaues Bild dieser sich in der Freiheit des Witzes und in der schützenden Unverbindlichkeit der Kunst bewegenden Filme und Filmchen zu geben. Sie haben eben, wie die Musik, gegenüber der Eindeutigkeit des geschriebenen Wortes ein für alle Mal den Vorteil, gleichzeitig nichts und alles sagen zu können. (…)
Wenn je das Wort 'sympathisch' unentbehrlich gewesen ist zur Kennzeichnung von Personen, dann für die der oben genannten Filme, wobei Personen und Filme, Natur und Kunst, Dokument und Fiktion ineinander übergehen und eins werden."
Peter Nau: Frischer Zauber. TAZ, 14.09.2017