9.11. Gedenktag zur Reichspogromnacht:

Wir zeigen den Film " Die Unsichtbaren - wir wolen leben" zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 und zum Gedenken an jene, gegen die sich die nationalsozialistische Gewalt richtete in Zusammenarbeit mit den Verein „Forum Eine Welt e. V.“

In Zeiten, in denen der Rechtspopulismus und die Fremdenfeindlichkeit wieder salonfähig scheint und Einzug in die politischen Parlamente hält, ist der Film eine deutliche Mahnung.


Berlin, 1943: Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für "judenrein" erklärt. Doch einigen der Verfolgten gelingt tatsächlich das Undenkbare - in der Anonymität der Großstadt werden sie unsichtbar für die Behörden. Oft sind es pures Glück und jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem Zugriff der Gestapo bewahren. Stets dürfen nur wenige Vertraute von ihrer wahren Identität wissen.
Aufwühlend erzählt Regisseur Claus Räfle mit seinem außergewöhnlichen Dokudrama die wahre Geschichte von vier jüdischen Jugendlichen, die sich während des der NS-Zeit in Berlin erfolgreich ihrer Deportation widersetzten. Stilistisch verknüpft sein mutiges, hoch-emotionales Historienkino geschickt Interviews der überlebenden Zeitzeugen mit fesselnden Spielfilmszenen des wenig bekannten Kapitels jüdischen Widerstands.


Dislexie-Der Kampf mit den BuchstabenDislexie-Der Kampf mit den Buchstaben:

Anlässlich des Weltvorlesetages am Freitag, dem 17.11.,
lädt das GrubiNetz - Kompetenznetzwerk Grundbildung und Alphabetisierung Rheinland-Pfalz in Zusammenbarbeit mit der KEB Westeifel e.V. zu einem Filmabend ein.
Herr Rainer Christ vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur wird in das Thema einführen und Mitarbeiter des GrubiNetzwerkes und der KEB stehen für Fragen zur Verfügung.

Die Vorstellung beginnt um 18.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.


Der Film:

Philipp Halbe, Mitte 30, hat es sich in seinem Leben eingerichtet. Niemandem fällt auf, dass er nicht lesen und schreiben kann. Er arbeitet in einer Nachtbar und lebt ansonsten ein zurückgezogenes Leben. Er hat keine engen Freundschaften, Frauen lässt er nur oberflächlich an sich heran. So auch Heike, eine selbstbewusste Frau, die er in der Nachtbar kennen lernt. Nach den ersten Dates zieht er sich wieder zurück.

Eines Tages steht die Polizei mit seiner Tochter Lily vor seiner Tür. Ihre Mutter ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen; als nächster Verwandter soll er das Kind bei sich aufnehmen. Philipp ist überfordert. Er hat sich vor der Geburt von Lilys Mutter getrennt, da er nicht zu seiner Leseschwäche stehen konnte und Angst hatte, ein schlechter Vater zu sein...