ab 26.04.

Die Goldfische

Oliver (Tom Schilling) ist Banker und Portfolio-Manager und führt ein Leben auf der Überholspur, das eines Tages ein abruptes Ende findet, als er mit 230 Km/h einen selbstverschuldeten Unfall auf der Autobahn baut und durch eine Leitplanke rast. Als er im Krankenhaus wieder aufwacht, sieht er sich mit einer verheerenden Diagnose konfrontiert: Querschnittslähmung. Eigentlich ist nun ein mehrmonatiger Reha-Aufenthalt im Krankenhaus geplant, doch Oliver fällt schon bald die Decke auf den Kopf und so landet er schließlich in einer Behinderten-WG mit dem Namen „Die Goldfische“, die aus der blinden Zynikerin Magda (Birgit Minichmayr), den Autisten Rainman (Axel Stein) und Michi (Jan Henrik Stahlberg) und Franzi (Luisa Wöllisch), einem toughen Mädchen mit Down-Syndrom, besteht. Betreut werden sie von der idealistischen Laura (Jella Haase), die nach ihrem Studium der Förderpädagogik ihren Traumjob richtig gut machen möchte, und dem ausgebrannten Eddy (Kida Khodr Ramadan), der seinen Job als Heilerziehungspfleger hasst. Schnell reift in Oliver ein Plan: Er will mit der Gruppe als Tarnung eine Reise in die Schweiz unternehmen, wo er einen Haufen Schwarzgeld gebunkert hat…

ab 26.04.

Rocca verändert die Welt

Die elfjährige Rocca kommt nach Hamburg und soll dort bei ihrer Großmutter leben, weil ihr Vater als Astronaut mehrere Monate auf der Internationalen Raumstation ist. Zum ersten Mal in ihrem Leben besucht Rocca auch eine ganz normale Schule, auf der sie schnell Freunde kennen lernt. Sie erkennt aber auch, dass das Leben in normalen Schulen ganz anders ist als sie es gewohnt ist. Denn eine Schülerin in ihrer Klasse wird gemobbt, weswegen Rocca alles daran setzt, dem Mädchen zu helfen, all derweil sie dem obdachlosen Casper ebenso wie zahlreichen anderen mittellosen Menschen in Hamburg hilft, während das Jugendamt daran arbeitet, sie in eine Pflegefamilie unterzubringen, als ihre Großmutter ins Krankenhaus kommt und nicht auf das Mädchen aufpassen kann. Aber Rocca kann auf sich selbst aufpassen. Sie will die Welt verändern – Stück für Stück...
..„Rocca verändert die Welt“ ist ein zauberhafter Film, der einem jungen Publikum auch als Leitfaden dienen und inspirieren kann, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Weil so viele Menschen in festgefahrenen Bahnen agieren, ohne wirklich zu hinterfragen, ob man die Dinge nicht auch anders angehen könnte. Am Ende verlässt man das Kino mit einem guten Gefühl. Weil das Leben so schön sein kann – und das Kino auch.(Peter Osteried, programmkino.de)
Prädikat: besonders wertvoll

ab 04.04.

Kirschblüten und Dämonen

Karl lebt allein in München, hat seinen Job und seine Familie verloren und leidet sehr unter der Trennung von seiner kleinen Tochter. Im Vollrausch wird er von Dämonen verfolgt. Eines Tages steht die Japanerin Yu vor der Tür. Sie hat sich vor zehn Jahren in Tokio um Karls Vater Rudi gekümmert. Sie möchte dessen Grab sehen sowie das Haus, in dem er gelebt hat. Widerwillig fährt Karl mit ihr aufs Land, aber er kann sich dem Charme von Yu nicht entziehen. Romantische Tragikomödie, Fortsetzung zu Dörries "Kirschblüten – Hanami".
Zehn Jahre nach dem Tod seiner Eltern Rudi und Trudi (Elmar Wepper, Hannelore Elsner) stehen die Dinge für deren jüngsten Sohn Karl (Golo Euler) schlecht. Karl trinkt zu viel, hat seinen Job verloren und darf seine von ihm getrennt lebende Tochter nicht sehen. Sein lebensmüder Blick verrät die Leere in seinem Leben; die Leitung zum Glück scheint gekappt.

Karls traurige Existenz nimmt eine Wende, als die quirlige Japanerin Yu (Aya Irizuki) unverhofft vor seiner Wohnungstür steht. Yu, die im Vorgängerfilm dem trauernden Rudi beistand, begleitet Karl zum Grab der Eltern und in sein verlassenes Elternhaus im Allgäu, wo Kindheitserinnerungen aufschimmern und ihm die toten Eltern erscheinen. Vieles in dem Haus, von den Tellern angefangen, erinnert an die Vergangenheit. Karls Schwester Karolin (ein ruppiger Auftritt von Birgit Minichmayr) drückt das bei einem Besuch ganz salopp so aus: „Hier stinkt es wie früher.“
Prädikat: besonders wertvoll

8. - 22.04.

Trautmann

Viel mehr als ein Fußballfilm!
Jeder Fußballfan kennt diesen Namen, und jeder andere sollte ihn ebenfalls kennen, denn Bernd Trautmann wurde nicht nur zur Torwartlegende, sondern zum Symbol für die Versöhnung zwischen Deutschland und Großbritannien nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Marcus H. Rosenmüller (u. a. WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT) hat die an sich schon spannende Lebensgeschichte des Ausnahmesportlers zu einem bewegenden Melodram entwickelt, das - spannend und unterhaltsam und mit einem glänzenden David Kross in der Hauptrolle - eindeutig aufs ganz große Publikum zielt. Taschentücher nicht vergessen!
Bernd Trautmann wird mit 17 Jahren in die Wehrmacht eingezogen. Er gerät in britische Kriegsgefangenschaft und wird in der Nähe von Manchester inhaftiert. Coach Jack Friar engagiert den talentierten Fußballer für seinen Provinzclub, und Bernd verliert sein Herz an die Tochter seines Trainers. Nach Kriegsende übernimmt der Erfolgsverein Manchester City den Deutschen. Trotz einiger Empörung über den "Nazi-Torwart" gewinnt Bernd die Herzen der Fans, als er im Cup-Finale 1956 den Sieg für seine Mannschaft sichert
Prädikat: besonders wertvoll

19. - 22.04.

Ostwind - Aris Ankunft

Durch einen Zwischenfall werden Mika und Ostwind auf eine harte Probe gestellt. Mikas Großmutter, Sam und Herr Kaan versuchen unterdessen, Gut Kaltenbach am Laufen zu halten, wobei sie Unterstützung von der ehrgeizigen Isabell erhalten. Aber alles geht schief: Das Gestüt droht in fremde Hände zu fallen und Ratlosigkeit macht sich breit - bis Fanny, Mikas beste Freundin, die impulsive und kratzbürstige Ari nach Kaltenbach bringt und damit für mächtigen Wirbel sorgt.

ab 25.04.

Vorhang auf für Cyrano

Paris 1897: Der junge Edmond Rostand ist als Bühnenautor ein potenzielles Genie. Leider jedoch war jedes seiner bisherigen Stücke ein Flop. Doch dann stellt ihn eine berühmte Freundin dem größten Komödianten seiner Zeit vor: Constant Coquelin. Zu Edmonds großer Überraschung besteht dieser darauf, eine Rolle in seinem neuen Stück zu spielen. Das einzige Problem: In drei Wochen soll Premiere sein, und Edmond hat noch kein Wort geschrieben. Fest steht nur der Titel: "Cyrano de Bergerac".

„Vorhang auf für Cyrano“ ist ein unglaublich schneller, sehr verspielter, höchst vergnüglicher Film, der nicht nur eines der größten Stücke aller Zeiten, sondern auch das Theater selbst feiert. (Peter Osteried, programmkino.de)